Ernte

Ernte: Reife Früchtchen spalten sich

Die Entwicklungsphase von Pistazien dauert sieben Jahre, wobei die Bäume abwechselnd eine reiche und eine geringe Jahresernte erbringen. Pistazienbäume in Plantagen werden dabei bis zu über 40 Jahre alt und bilden bis ins hohe Alter qualitativ hochwertige Früchte aus. Der Pistazienkern selber entwickelt sich am Baum normalerweise im Juli. Dann drückt die vergrößerte Nuss auf die sie umgebende Schale und spaltet diese. Die Haut, die als Schutzhülle für die Nuss dient, bleibt dabei unversehrt. Wenn die Nuss reif wird, färbt sich die Haut rosig und löst sich von der Schale.

Bäumchen, rüttle dich

Im Herbst werden die kalifornischen Nüsse sorgfältig geerntet. Mechanische „Baumrüttler“ schütteln die Baumstämme, bis die Pistazien auf eine Auffangvorrichtung fallen. So berühren sie den Boden nicht und können sofort abtransportiert und weiterverarbeitet werden. Das ist besonders wichtig, um den Befall von Schimmelpilzen und Aflatoxin zu reduzieren.

Was ist Aflatoxin?

Reinigung für perfekten Pistaziengenuss

Maschinelle Verarbeitung nach der Pistazienernte

Nach der Ernte werden die Pistazien sofort enthäutet und getrocknet, um die Qualität der Nuss zu erhalten und ein Verfärben der Schale zu vermeiden.

Verarbeitung: Waschen, trocknen, lagern

Im ersten Schritt der Verarbeitung werden die Pistazienkerne maschinell vom Fruchtfleisch getrennt und dann in ein Wasserbad gelegt. Die reifen Pistazien sinken zu Boden und werden gesammelt, um dann mit heißer Luft vorgetrocknet und in einem Silo getrocknet zu werden. Die ca. 10% der Pistazien, die geschlossen geblieben sind, werden von den geöffneten getrennt und manuell oder maschinell geöffnet und getrocknet, so dass auch sie weiterverarbeitet werden können.